Dokumentation (TV/Online)

 

Wir produzieren Dokumentarfilme und TV-Beiträge über soziale und politische Themen vorwiegend in Lateinamerika. Dabei arbeiten wir auch mit ungewöhnlichen Genres wie dem Fotofilm oder ethnografischen Film.

Überque(e)ren oder Der Regenbogen der Karawane

In der kurzen Dokumentation “Überque(e)ren” begleiten wir Menschen, insbesondere Angehörige der LGBTI-Community, die sich im Oktober 2018 von Zentralamerika auf die Flucht in die USA begaben. Auf Grund der Menge an Geflüchteten – mehrere tausend Menschen – wurde die Gruppe medial als Karawane bezeichnet.

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Exemplarisch beschreibt die Transfrau Alixon, die noch als Mann ihr Heimatland Honduras verließ sowie der Homosexuelle Dani, die Situation queerer Menschen in Zentralamerika. Beide erzählen ihre Fluchtgeschichte in Mexiko-Stadt, wo sie im November 2018 mit tausenden anderen Geflüchteten in einem Sportstadion untergekommen sind und versorgt werden. Die LGBTI -Menschen haben sich während der Flucht zu einer community zusammengefunden. In ihren Heimatländern undenkbar, treten sie hier auch öffentlich als Gruppe auf und unterstützen sich gegenseitig in allen Belangen. Eine mexikanische NGO lädt die comunidad zum Essen und zu einer Stadtrundfahrt ein, um sie so zu unterstützen und ihre Anliegen sichtbar zu machen. Der Dokumentarfilm begleitet Dani, Alixon und die comunidad während ihres Aufenthalts in Mexiko Stadt. Zweieinhalb Jahre später können wir, die Filmemacher, den Kontakt zu Dani und Alixon wieder herstellen. Beide berichten in einem digitalen Interview davon, wie ihr Weg nach Mexiko-Stadt weiterging, wie es ihnen jetzt geht und was ihre Pläne für die Zukunft sind.

Gefördert durch die Hannchen-Mehrzweckstiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung.